Das Projekt
ERMES-ii-Rhin/Rhein

Entwicklung der Grundwasser-Ressource und Monitoring des Eintrags von Spurenstoffen in das Grundwasser des Oberrheingrabens mit innovativen Instrumenten
Das Grundwasser des Oberrheingrabens ist eine außergewöhnliche, aber empfindliche Ressource. Der Grundwasserleiter erstreckt sich über mehr als 300 Kilometer und versorgt mehrere Millionen Menschen mit Trinkwasser. Diese Ressource ist starken anthropogenen Belastungen ausgesetzt und ihr Schutz ist eine grenzüberschreitende Herausforderung.

(C) Pierre WISSON – wisson.fr
Grundwasser kennt von Natur aus keine Grenzen und um seine Qualität zu bewahren, bedarf es gemeinsamer Aufmerksamkeit. Deshalb werden seit 1991 regelmäßige grenzüberschreitende Bestandsaufnahmen durchgeführt.

(C) Pierre WISSON – wisson.fr
Das Projekt ERMES-ii-Rhein 2022-2025 stellt eine neue Etappe dieser gemeinsamen Überwachung dar:
- Untersuchung eines aktualisierten Stoffspektrums mit Fokus auf neuartigen Spurenstoffen, wie PFAS, Metaboliten von Pflanzenschutzmitteln, Arzneimittelrückständen und Weichmachern
- Qualitative Bewertung der Interaktionen zwischen den Einleitegewässern von Kläranlagen und dem Grundwasser
- Einsatz von innovativen Analysemethoden, wie dem Non-Target-Screening.
Einige Eckzahlen des Projekts:
6 Partnerregionen
13 Partnerinstitutionen
4,2 Mio. € Finanzierung, davon
2,2 Mio. € Förderung durch das Programm INTERREG VI Oberrhein
181 untersuchte Parameter
1.497 Messstellen
Rund 450.000 Analyseergebnisse











